Das Blümchen wünscht euch allen viel Spaß hier auf ihrem Blog!

Mittwoch, 22. März 2017

„Angel's Guardian“ von Madison Clark



Inhalt: Der 28jährige IT-Spezialist Gabriel erhält den Auftrag die Computeranlage im bekannten Men’s Club BLACK DESIRE zu erneuern. Dabei trifft er auf den jungen Riley, der ihm vom ersten Moment an den Kopf verdreht. Beide freunden sich an, doch die Schatten aus Rileys Vergangenheit holen ihn bald ein.

Hat ihre Liebe eine Chance?

Eine bittersüße Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, die das Schicksal zusammenführte und ihnen zugleich droht, sie wieder auseinanderzureißen.


Enthält zusätzlich die Kurzgeschichten "Es geschah im Advent" und "Es kommt immer anders, als du denkst"… (Text © Amazon.de)


Mein Fazit: Das vorliegende Buch bekam ich von der Autorin Madison Clark als Rezensionsexemplar. Meine Rezension ist davon nicht beeinflusst.


 photo 51sOnsEljqL_zpsllc91nmu.jpgZum Cover… Ein wundervolles, sehr harmonisches Cover kommt daher und spiegelt Angel super wieder. Ich liebe es einfach…


Zur Geschichte…Dies war nun mein zweiter Gayroman und wieder wurde ich überzeugt doch mehr davon zu lesen. Okay, am Anfang bin ich doch noch ein wenig skeptisch an das Buch gegangen, doch schon sehr bald schlug es um und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin Madison Clark hat mich total überzeugt von ihrer Geschichte (bzw. ihren Geschichten). Erst dachte ich mir, kann das so funktionieren? Das eine Frau über die Liebe zwischen Männern schreibt? Doch ja, es geht und zwar sehr gut. Ich könnte mir die Geschichten aus dem vorliegenden Buch mit Pärchen aus Mann und Frau nicht so gut vorstellen. Ich glaube das würde nicht passen, nicht in dieser Konstellation. Die Autorin hat ihren Protagonisten so viel wärme, liebe und vor allem Leben eingehaucht, dass es mir eine wahre Freude war in das Buch abzutauchen.  Dass sie jedem einzelnen Protagonisten eine sehr individuelle Geschichte auf den Leib geschrieben hat, hat mich am Meisten fasziniert. Einen der Protagonisten, den süßen Riley, eben Angel, habe ich total ins Herz geschlossen. Seine Geschichte hat mich so berührt, dass mein Mutterherz sehr stark geschlagen hat und ich ihn am Liebsten in den Arm genommen habe. Doch wer diese Geschichte kennenlernen möchte, der muss sich schon das Buch holen und es lesen. Ich kann es euch einfach nur empfehlen. 


Meine Bewertung:


5 Bücher








So und damit ihr es auch findet, ihr bekommt das Buch unter anderem beim großen A. Viel Freude im Black Desire.



Dir, liebe Madison, sage ich ganz lieb Danke für dieses tolle Kopfkino.
 

Sonntag, 19. März 2017

7 x sieben - die Blogreise – mit Nadja Losbohm 7/6



Und schon ist der wundervolle Tag mit der süßen Nadja Losbohm so gut wie beendet. Doch was wäre eine Blogreise ohne eine kleine Überraschung. Ja und dafür haben wir uns was Besonderes einfallen lassen. 


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Erst noch habe ich hier eine wunderbare Leseprobe aus Band 1 der Jägerin-Reihe für euch mitgebracht:


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Leseprobe „Die Jägerin – Die Anfänge“


Ich rannte die Straße entlang. Über den Dächern der Häuser war bereits ein schmaler Streifen des anbrechenden Morgens zu sehen. Ein wunderschönes Farbenspiel, das mit Gelb anfing, zu Pink und dann zu Lila wurde und schließlich in die letzten Reste des nächtlichen Blaus überging. Verdammt! Verdammt! Verdammt!


Ich rannte wie eine Irre durch die Kleingärten. Ich spürte etwas Feuchtes, das mir am Arm hinunterlief, und wusste, es war Blut. Mein Blut. Dieses widerliche Biest hatte mich doch tatsächlich mit seiner Krallenpranke erwischt! Das würde wieder eine Narbe geben. Super! Ich hatte bereits eine ganz beachtliche Sammlung zusammengetragen. So ziemlich jede Art von Monster hatte mich schon erwischt und seine Markierung auf mir hinterlassen. Bis auf die Vampire. Und denen wollte ich nun wirklich nicht so nahe kommen!


Während ich durch die Stadt gehetzt wurde, kam es mir vor, als würde ich auf der Stelle treten. Die Kirche war immer noch nicht in Sicht. „Bitte, bitte, bitte!“, bettelte ich und warf einen Blick über die Schulter nach hinten. Als ich sah, dass das Krallenmonster noch ein Stück weiter aufgeholt hatte, bekam ich Panik. Scheiße! Wieso war ich heute so lahm?


Ich sprang auf eine leere Kreuzung. Die Ampeln blinkten auf Orange. Wie jede Nacht, wenn sie abgestellt waren. Ich bog um die Ecke, an der ein chinesisches Restaurant war. Im Fenster hingen rote Papierlaternen mit goldenen Troddeln. Bunte Plastikblumen standen auf den Fensterbrettern. Ich lief in Zickzackbahnen, in der Hoffnung, das Monster abzuhängen. Aber es brachte alles nichts. Es war immer noch dicht hinter mir. Verzweifelt flüsterte ich den Namen von Pater Michael und versuchte mir vorzustellen, wie er mich mit harten Worten antrieb, damit ich schneller lief. Aber dann sah ich die Kirchturmspitze. Das Kreuz auf dem Dach blickte auf mich herunter. Gott sei Dank!


Ich sammelte all meine Kräfte zusammen, die noch irgendwo in mir schlummerten, und hetzte die Allee entlang, an deren Ende die Kirche lag. Ich lief in Schlangenlinien um die Bäume. Hinter mir hörte ich das Monster schnaufen. Ich konnte es nicht sehen, aber es hörte sich an, als wenn es durch die Blumenbeete preschte. Aus dem Augenwinkel sah ich Rosenbüsche umherfliegen, die herausgerissen wurden, und Erde wirbelte durch die Luft. Wenn das jemand sah, würden wieder betrunkene Randalierer verdächtigt werden.


Und dann sah ich Pater Michael. Er stand auf der Stufe vor der Kirchentür. Seine dunkle Gestalt tigerte ruhelos auf und ab. Das gelbe Licht der beiden Laternen über dem Portal warf schwarze Schatten an die Kirchenmauern.


Ich war so glücklich ihn zu sehen, dass ich anfing zu weinen. Eine blöde Idee, Ada! Denn die Tränen verschleierten meine Sicht. Ich blinzelte mehrmals, aber die Flüssigkeit in meinen Augen wollte einfach nicht weggehen. Ich rief Pater Michaels Namen und sah, wie er sich abrupt umdrehte. Seine Soutane flatterte bei der Bewegung. Wie lange hatte er dort schon auf mich gewartet?


Es konnte mir gar nicht schnell genug gehen, bei ihm zu sein und in die schützende Kirche zu gelangen. Meine Füße kamen nicht schnell genug hinterher, und ich strauchelte. Ich stolperte über einen Bordstein. Meine Arme ruderten in der Luft umher. Dann fiel ich der Länge nach hin. Ich spürte, wie meine Knie und Hände über den Asphalt schürften. Über mir hörte ich die Schreie Pater Michaels. Ich rappelte mich auf und sah zur Kirche. Der Pater kam über den Platz vor der Kirche auf mich zu gerannt. „Wo ist das Schwert?“, rief er. 


Ich fasste automatisch an meine Seite. Aber da war nichts. So ein Mist! Ich musste es bei dem Sturz verloren haben. Ich blickte mich hastig um und entdeckte es einige Meter von mir entfernt auf dem Boden. Ich wollte gerade loslaufen, als mich der Pater beiseite schubste und es sich schnappte. Mit großen Augen beobachtete ich die Szene. Mir blieb fast das Herz stehen, als ich sah, wie das Krallenmonster zum Sprung ansetzte. Der Pater stand in voller Erwartung ganz ruhig da. Er war wie eine Statue mit einem Schwert in der Hand und wartete auf die richtige Gelegenheit. Das Monster stieß sich vom Boden ab und stürzte sich auf ihn. Ein lauter Schrei ertönte, wobei ich nicht deuten konnte, wer von beiden geschrien hatte. Aber ich sah, wie der Pater direkt unter dem Monster stand, das nahezu über ihm schwebte. Pater Michaels Arm sauste nach oben, und das Schwert schlitzte den Bauch des Monsters auf. Der Pater drehte und wirbelte sich herum. Und im nächsten Moment kniete er hinter dem toten Krallenmonster. 


Ich konnte ihn nur fassungslos anstarren. Noch nie hatte ich einen Menschen sich so bewegen sehen! Er war so anmutig und beweglich wie ein Tänzer gewesen. Aber gleichzeitig auch so präzise und unnachgiebig wie eine Maschine, die nur zu einem Zweck diente: zu töten. Als ich langsam auf ihn zuging, ließ ich seine atemberaubende Gestalt nicht aus den Augen. Wie er so dort kniete, wirkte er wie ein Ritter, der vor seinem König kniete und ihm sein Schwert anbot. „Das war… der Wahnsinn!“, hauchte ich und blickte abwechselnd von ihm zu dem toten Ding. 


Pater Michael hob den Kopf. Er blickte mich an, aber ich glaube, er sah mich nicht wirklich. Denn seine Augen waren seltsam verschleiert, als wäre er in einer Art Trance. Er blinzelte, und der Schleier hatte sich verflüchtigt. „Ja, wirklich Wahnsinn!“, erwiderte er sarkastisch und stand auf. „Was zum Teufel war los mit dir?“, fuhr er mich an. Sein Gesicht war dicht vor meinem. Vor Verärgerung atmete er hastiger und tiefer, und ich spürte jeden Atemzug über meine Haut hinwegfegen. Sein Verhalten erschreckte mich, und ich fing an zu stottern. Wenn sogar er anfing zu fluchen, war er wirklich, wirklich sauer! „Du bist verletzt“, fuhr er dazwischen. Schlagartig war sein Ton wieder ruhig geworden. Er fasste mich grob am Arm, um sich den Schaden zu besehen. Ich zog scharf die Luft ein bei dem Schmerz, der dabei aufkam. 


„Entschuldige, bitte“, meinte er, und als ich zu ihm aufsah, war sein Blick weich und voller Fürsorge. „Geh jetzt hinein. Ich komme gleich nach und versorge deine Wunden. Ich kümmere mich nur noch darum“, sagte er und deutete auf das tote Krallenmonster...

(Meine Rezension könnt ihr hier nachlesen.) 


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Ein Gewinnspiel, okay so besonders ist es nun nicht, aber wer gewinnt nicht gerne mal etwas. 


Was müsst ihr dafür tun? Nicht wirklich viel, schreibt uns einfach hier (oder auf meinem Beitrag auf meiner FB-Seite) wie euch denn unser gemeinsamer Tag gefallen hat.


Gewinnen können gleich drei liebe Leser hier etwas.


1.     Preis = Band 1 der Jägerin-Reihe als eBook direkt von der Autorin

2.    + 3. Preis = direkt von mir, es sind einige wundervolle Goodies aller Autoren, die an dieser Reise teilgenommen, und eine kleine Überraschung zusätzlich von mir


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Das Gewinnspiel läuft bis zum 25. März 2017. Die Auslosung der Gewinner erfolgt zeitnah.

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Na und ohne einen kleinen Hinweis geht es auch hier nicht…


Gewinnspielhinweis


Wichtiges!!!

> teilnehmen könnt ihr hier auf meinem Blog oder auch auf der FB-Seite Sonnenblümchens Rezensionen
> ein kleiner Like für die Autorenseiten von Nadja Losbohm ( https://www.facebook.com/NadjaLosbohmAutorin/?fref=ts/ )
> ein kleiner Like für das Gewinnspiel
> hinterlasst einen freundlichen Kommentar, der bitte mehr enthält als "Hüpf in den Los Topf" (ich denke ihr versteht was ich meine ;) )
> ein kleiner Like für meine Seite
> gerne dürft ihr teilen und Freunde markieren



Alles natürlich völlig freiwillig, ich zwingen niemanden zu irgendetwas. Ein Gewinnspiel soll ja Spaß machen und kein Zwang sein.
 


> Teilnahme ab 18
> Versand nur innerhalb Deutschland, Österreich oder der Schweiz

> Facebook hat mit dem Gewinnspiel nichts zu tun
> Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall einverstanden, dass ihre Namen öffentlich auf meiner FB-Seite Sonnenblümchens Rezensionen.
> Die Gewinner erklären sich einverstanden, dass ich ihre Daten zwecks Gewinnzustellung an den Autoren übermittle.
> Für Verlust oder Beschädigung der Gewinne auf dem Versandweg wird keine Haftung übernommen.
> Barauszahlung ist nicht möglich

7 x sieben - die Blogreise – mit Nadja Losbohm 7/5



Damit ihr euch ein noch besseres Bild zu dem Buchband 2 zur Jägerin-Reihe machen könnt, habe ich der lieben Nadja eine wundervolle Leseprobe abluchsen können. Viel Freude beim Lesen:



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Leseprobe „Die Jägerin – Blutrausch“




Ich wusste nicht, wie ich zurück in mein Bett gelangt oder wie viel Zeit vergangen war, seitdem ich versucht hatte, aus meinem Zimmer zu gelangen. Ich hatte das Gefühl für alles verloren und an nichts Interesse. Trauernd lag ich in den Kissen und starrte vor mich hin. Pater Michael hatte mir etwas zu essen auf den Nachttisch gestellt. Auch daran konnte ich mich nicht erinnern, wann er zuletzt hier gewesen war. Doch die Ränder des Käses waren bereits angetrocknet, was mir sagte, dass das Sandwich schon eine ganze Weile dort stehen musste. Mir war aber nicht nach essen. Und auch nicht nach trinken. Alles, wonach ich verlangte, war, mein Kind zu sehen. Stattdessen öffnete sich die Tür zu meinem Schlafzimmer, und der Pater trat ein. Mein Blick war auf den Boden gerichtet, sodass ich nur seine Füße sah und wie sie sich mir näherten. Neben dem Bett blieb er stehen. „Du hast nichts gegessen, Ada”, bemerkte er. Am Klang seiner Stimme hörte ich, dass er besorgt war. „Du musst etwas essen”, sagte er fürsorglich.


Ich konnte es nicht ertragen, wie er jetzt zu mir war. Für mich klang es wie Heuchelei, dass er sich nun um mich Sorgen machte. „Ich will zu meinem Baby!”, forderte ich, ohne ihn dabei anzusehen. Ich hörte, wie er tief durchatmete. Verlor er die Geduld mit mir? Gut! Denn dann würde er mich vielleicht doch schon bald zu ihr lassen.


„Es geht nicht, Ada. Du weißt das. Wir haben es so oft besprochen”, sagte er. Meine Augen fingen an zu brennen, als die Tränen aufstiegen. „Es tut mir leid. Es tut mir so unendlich leid”, säuselte er, als er sah, dass ich anfing zu weinen.


Alles in mir zog sich zusammen, als hätte mir jemand in den Bauch geboxt, und mein Herz fühlte sich an, als würde es von einer kalten Faust umschlossen. Vor Trauer und Wut verzog sich mein Gesicht. „Lass mich allein!”, brachte ich mit rauer Stimme hervor und schloss die Augen. Ich wollte ihn nicht sehen. Sein Anblick war für mich unerträglich. Er flüsterte meinen Namen und berührte mich an der Schulter. „Fass mich nicht an! Geh weg von mir! Lass mich einfach in Ruhe!”, fuhr ich ihn an. Seine Berührung war für mich entsetzlich. Seine Gegenwart zuwider. Als er sich nicht rührte, drehte ich mich auf meine andere Seite und kehrte ihm den Rücken zu. Irgendwie wusste ich aber, dass er mich ansah. Ich spürte seine Blicke so deutlich auf mir, als wären es seine Hände.


„Wieso weist du mich zurück? Ich will dir nichts Böses tun, Ada. Schick mich nicht weg. Nimm doch meine Hand. Sie bietet dir Hilfe und kann dir etwas von meiner Kraft abgeben. Lass mich dir doch helf…”, begann er zu sagen, hielt dann allerdings inne, weil er sah, wie ich mir eine Hand aufs Ohr legte, damit ich seine falschen Worte nicht hören musste. Sie waren bedeutungslos für mich. Wie Staub. Man holt Luft, stößt sie wieder aus, und der Staub wird mit ihr weggeweht. Und es war, als hätte es ihn nie gegeben. Es verging noch ein Moment, dann spürte ich, wie sich unter mir die Matratze bewegte. Er war gegangen.




Hastig lief ich zu meiner Zimmertür. Ich riss sie auf und wollte auf den Gang hinaustreten, als plötzlich Pater Michael vor mir stand und mir den Weg versperrte. Ich war so fassungslos, dass ich ihn nur mit offenem Mund anstarren konnte. Hatte er tatsächlich vor meiner Tür Wache gehalten? Hatte er gewusst, dass ich versuchen würde zu fliehen? War ich wirklich so leicht durchschaubar? Als ich den ersten Schock verdaut hatte, verschränkte ich die Arme vor der Brust und sah ihn trotzig an. „Lass mich gehen, Michael!”, verlangte ich und versuchte mich an ihm vorbei zu drängen. Er reagierte schnell und stellte sich mir in den Weg. „Geh beiseite!”, forderte ich ihn auf. Er schüttelte nur den Kopf. Also schön! Wenn er es so haben will! Dieses Mal gab ich mir keine Mühe, um ihn herumzulaufen. Dieses Mal wagte ich einen Frontalangriff. Ich kratzte all meine Kraft zusammen und lief genau in ihn hinein. Unsanft prallte ich von ihm ab und wurde wie ein Gummiball zurückgeworfen. Pater Michael fasste mich an den Schultern und schob mich durch die Tür zurück in mein Zimmer. Schnell packte er die Türklinke und wollte die Tür verschließen. Als ich das sah, lief ich sofort los. Aber ich war zu spät. Ich rüttelte an der Klinke, schlug gegen das Holz und schrie. „Lass mich raus, Michael!” Verzweifelt hämmerte ich gegen die Tür. Ich trat mit den Füßen dagegen. Meine Finger versuchten in den Spalt zwischen Tür und Rahmen zu gelangen, als könnte ich sie dadurch aufhebeln. Aber das Holz blieb unnachgiebig. Kraftlos lehnte ich mich dagegen und begann zu weinen. „Du elender Mistkerl! Lass mich gehen!”, rief ich aus und schlug ein letztes Mal mit der flachen Hand gegen die Tür. Dann rutschte ich erschöpft an ihr hinunter und blieb auf dem Boden davor sitzen. Ich wusste, dass er immer noch da war. Sein Schatten fiel deutlich unter dem Spalt der Tür in mein Zimmer. Er konnte mich also hören. „Wie kannst du mir das antun?”, fragte ich ihn. Er gab mir keine Antwort. Ich weinte noch mehr. Meine Finger kratzten weiter über das Holz und tasteten erneut an der Klinke herum. „Bitte, lass mich raus. Ich möchte doch nur zu meinem Baby”, flehte ich Pater Michael ein letztes Mal an.


Aber er ignorierte mein Betteln. „Es tut mir leid, Ada”, hörte ich seine Stimme durch die Tür hindurch flüstern. Dann entfernten sich seine Schritte von meinem Zimmer, und ich war wieder allein und eingesperrt…


†††


Vielen lieben Dank dafür liebe Nadja und ich hoffe, dass wir euch, liebe Leser, ein wenig Lust auf das Buch machen konnten.